Gesundheits-Nachrichten:

Warum Sie nur noch dieses eine Öl in Ihrem Haushalt benötigen…

von Marco Bach, Autor von diversen Gesundheits- und Ernährungspublikationen wie Wunderelixier Apfelessig, Das Kokosöl Geheimnis, Magischer Ingwer & Goldenes Kurkuma

Stellen Sie sich vor, Sie würden in einem Supermarkt vor dem Regal der Speiseöle stehen und Sie dürften nur eines davon kaufen. Welche Wahl würden Sie treffen? Die Auswahl an Speiseölen ist gewaltig. Da gibt es Sonnenblumen-, Distel-, Erdnuss-, Soja-, Leinen-, Oliven-, Rapsöl usw. um nur einige davon zu nennen. Zurück zur unserer Frage, welches Öl würden Sie kaufen?

Vermutlich würden Sie dieses Öl wählen, dass soeben bei Ihnen zu Hause aufgebraucht und die leere Flasche im Kehricht gelandet ist. Ob Sie damit eine gute und vor allem gesunde Wahl getroffen haben, würden Sie sich vermutlich kaum fragen. Warum auch? Die Aufklärung, ob eine Speiseöl gesund oder ungesund ist, ist nicht vielen Menschen bekannt. Bis dato ist es eher eine Frage des Geschmacks, welches Öl man für welche Speisen oder zum Erhitzen von Speisen verwenden möchte.

In der Tat ist der Ruf pflanzlicher Öle besser, als Sie tatsächlich sind. Auf welche Punkte sollten Sie acht geben, wenn Sie ein gesundes Speiseöl kaufen wollen? Der vermutlich wichtigste Punkt ist die Prüfung des Anteils an Omega-6-Fettsäuren zu Omega-3-Fettsäuren. Doch kurz zur Aufklärung was die Bezeichnungen überhaupt bedeuten:

Omega-6-Fettsäure: Omega 6-Fettsäuren gehören zu den sogenannten essenziellen Fettsäuren und sind mehrfach ungesättigt. Sie nehmen in der Ernährung eine wichtige Rolle ein, sind jedoch in großer Menge ein potenzielles Risiko für die Gesundheit, da sie chronische Entzündungen begünstigen können.

Omega-3-Fettsäure: Omega-3-Fettsäuren gehören zu den als gesund geltenden, mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die den gesättigten Fetten vorzuziehen sind. Sie sind wie Omega-6 ebenfalls essenzielle Stoffe, also lebensnotwendig, und können vom Körper nicht selbst hergestellt werden.

Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren bilden Gewebshormone, die verschiedene oft aber auch entgegengesetzte Aufgaben erfüllen. Für eine normale Stoffwechselfunktion ist eine ausgewogene Zufuhr von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren zentral. Über das ideale Verhältnis gehen die Meinungen von 1:1 über 5:1 weit auseinander. Aufgrund unserer Ernährungsgewohnheiten liegt dieser Wert in der Westlichen Welt häufig jedoch deutlich über dem gewünschten Niveau was zu Entzündungen, Mangelerscheinungen und Krankheiten führen kann.

Welches Öl ist denn nun wirklich gesund und welche sollten Sie lieber im Regal lassen?

Es geht bei dieser Frage also nicht um den Geschmack, sondern um ein gesundes Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 Fettsäuren:

Ein hoher Anteil an Omega-6-Fettsäuren, wie gesagt, nicht zu verwechseln mit den gesunden Omega-3-Fettsäuren, sind vielfach in pflanzlichen Ölen wie Sonnenblumen (1:110)-, Erdnuss (1:75) und Distelöl (1:145) enthalten. Auch die pflanzliche Margarine enthält einen zu hohen Anteil ungesunder Omega-6-Fettsäuren. Gesunde pflanzliche Öle mit einem vernünftigen Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 Fettsäuren sind eigentlich nur Leinöl (3:1) und Rapsöl (1:3).

Wie Sie nun bemerkt haben sind die pflanzlichen Öle nicht unbedingt Ihre erste Wahl (mit Ausnahme von Leinöl und Rapsöl). Im Weiteren habe ich zweite weitere prominente Öle bis dato weggelassen. Die Rede ist von Olivenöl und von Kokosöl.

Olivenöl hat ein Omega-3- zu Omega-6- Fettsäurenverhältnis von 1:8 was OK ist. Olivenöl hat aber viele wertvolle Begleitstoffe wie Vitamin E und Polyphenole. Man geht davon aus, dass diese Pflanzenstoffe einen gewissen Schutz vor Krebs geben und zudem das Herz-Kreislauf-Risiko reduzieren. Darum kann Olivenöl, das lasse ich gelten, einen Platz in Ihrem Haushalt offen, da dieses Öl, zugegeben, in einem italienischen Salatdressing nicht fehlen sollte 😉

Doch nun kommen wir zum Sieger in der Kategorie der Öle und daher zu einem absoluten Superfood. Sie ahnen es, ich rede von Kokosöl. Wenn wir von Kokosöl reden und hier sollten Sie jetzt wirklich im Regal zugreifen, dann reden wir von nativem BIO-Kokosöl. Lassen Sie die Finger von Kokosfett. Dies ist meistens gebleicht und desodoriert (mit Wasserdampf) sodass viele gesunde Inhaltsstoffe nicht mehr vorhanden sind.

BIO-Kokosöl besteht zu mindestens 50% aus mittelkettigen Fettsäuren, die aus 8-12 Atomen bestehen und besonders gut verdaulich sind. So können sie auch ohne die sonst zur Verdauung von Fetten notwendige Gallensäure verdaut werden. Zudem sind diese mittelkettigen Fettsäuren wasserlöslich – in kürzester Zeit gelangen sie also in die Blutlaufbahn und von dort aus zu den Orten im Körper, an denen sie gebraucht werden. Auf diese Weise können mittelkettige Fettsäuren sofort als Energielieferant im Körper genutzt werden und die Chance, dass diese als Fettreserven gelagert werden, ist sehr gering. Gleichzeitig enthalten sie äußerst wenige Kalorien. So ist schnell erklärt, warum Kokosöl beim Abnehmen wunderbar hilft!

Neben den mittelkettigen Fettsäuren enthält Kokosöl auch Antioxidantien, wie beispielsweise Vitamin E, die gegen freie Radikale im Körper wirken. Freie Radikale können Zellen im Körper angreifen und sie so funktionsuntüchtig machen. Die vielfältigen im Kokosöl enthaltenen Antioxidantien helfen schwerwiegende Krankheiten (Krebs, Demenz, Schlaganfälle und ähnliche), die durch freie Radikale ausgelöst werden können, zu lindern und zu verhindern.

Fazit: Kokosöl ist das Öl Ihrer Wahl. Es ist hoch erhitzbar und wird, im Gegensatz zu vielen pflanzlichen Ölen nicht toxisch und hat überaus gesunde und vielseitig anwendbare Eigenschaften. Ergänzen Sie Kokosöl daher wenn möglich regelmässig in Ihrem Speiseplan um von den gesunden Eigenschaften dieses Superfoods zu profitieren. Im Kokosölrezepte Buch sind 44 der besten und köstlichen Kokosöl Rezepte für Sie zusammengestellt. Guten Appetit.

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